Fünfzehn Jahre lang war die Fotografie mein Leben. Fünfzehn Jahre voller Magie, intensiver Begegnungen, unzähliger Stunden der Perfektion. Ich habe geschwitzt, gekämpft, gelacht, gehofft – alles für den einen Moment, der ein ganzes Leben erzählen kann.
Ich durfte außergewöhnliche Menschen treffen, ihre Geschichten durch meine Linse einfangen, sie in Bildern verewigen. Doch mit der Zeit kippte etwas. Aus Begeisterung wurde Enttäuschung, aus Leidenschaft wurde Last. Zu viele unzuverlässige Menschen, zu viele Versprechen, die nie gehalten wurden, zu viele verschwendete Stunden mit Warten, mit Organisieren, mit Hoffen, dass diesmal alles klappt. Doch es klappte nicht. Und irgendwann musste ich mir eingestehen: So geht es nicht mehr weiter.
Was tun, wenn das, was man liebt, einen auszehrt? Wenn der Funke erlischt und nur noch Frustration bleibt? Ich stand vor einer Entscheidung: Aufhören oder einen neuen Weg finden. Ich entschied mich für Letzteres.
Ein Jahr lang suchte ich. Ich experimentierte, probierte aus, stürzte mich in eine völlig neue Welt: Künstliche Intelligenz. Anfangs skeptisch, dann fasziniert, schließlich besessen davon, das Beste herauszuholen. Plötzlich gab es keine Hindernisse mehr. Keine Absagen. Keine Ausreden. Keine verlorene Zeit. Nur noch pure Kreativität. Meine Ideen – in Sekunden sichtbar gemacht.
Jetzt bin ich zurück. Anders als zuvor, aber mit der gleichen unbändigen Leidenschaft.
Doch was denkst du? Ist KI-Kunst die kreative Zukunft oder einfach nur eine Illusion ohne Seele? Lass es mich wissen!